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heimische Wirtschaft

Heimische Wirtschaft in Steffenberg


Eine Vielzahl von Unternehmen prägen unsere Gemeinde und sind darüber hinaus auch Werbeträger für Steffenberg.
Ob als Maschinenbauunternehmen, Landmaschinenhändler oder im Bereich Automotive, in Steffenberg gibt es engagierte Unternehmer, die sich ständig den wirtschaftlichen Herausforderungen anpassen und sich fortentwickeln.
Diese Unternehmen sind das Rückgrat unserer Gemeinde, ihr Erfolg ist auch zusätzlicher Ertrag der Gemeinde über die Gewerbesteuer.


 

Ein großer Gewerbesteuerzahler ist uns in den letzten Jahren verloren gegangen, die Auswirkungen, die mit der Unternehmensverlagerung einhergegangen sind, äußern sich seit 8 Jahren in Form von nicht ausgeglichenen Haushalten.

 
Deshalb liegt der Schlüssel für gesunde Gemeindefinanzen in der Erzielung von Gewerbesteuern. Es muss uns gelingen den Wirtschafts- und Unternehmensstandort Steffenberg zu stärken, zu beleben und aus zu bauen.
Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können hier die Lücke eines großen Unternehmens auch schließen.


Die Ansiedlung neuer Industrie- und Gewerbeunternehmen / Investoren und die Vermarktung von Gewerbeflächen (einschließlich dem interkommunalen Gewerbegebiet Steffenberg-Angelburg) mit Unterstützung von Politik, Wirtschaftsverbänden (Arbeitgeber, Gewerkschaft,…) und Körperschaften des öffentlichen Rechts (IHK,..) stellen daher das Hauptziel meiner künftigen Arbeit dar.

Eine hohe Wirtschaftskraft geht gleichzeitig einher mit guter Bildung. Aus diesem Grund müssen wir den Schulterschluss über die Unternehmen zur Technischen Hochschule Mittelhessen und den Beruflichen Schulen in Biedenkopf suchen. Qualifizierte Fachkräfte tragen dazu bei, dass Wissen und Menschen den heimischen Unternehmen erhalten bleiben. Geht es den Unternehmen gut, geht es auch der Gemeinde gut!

 

Wir müssen als Gemeinde die Voraussetzungen für ein gedeihliches Miteinander schaffen, weshalb ich mich auch für die Wiederbelebung des Gewerbevereins Steffenberg einsetzen möchte.

Der Austausch der Unternehmungen untereinander hilft Fehler zu vermeiden und neue Entwicklungen perspektivisch zu gestalten. Für den Handel sind Schautage, Messen oder „Tage der offenen Tür“ eine Selbstverständlichkeit und auch in der Folge umsatzstarke Veranstaltungen, weshalb ich für die Neuauflage von Gewerbeschauen und Dienstleistungsmessen werben möchte (Gesundheits-, Energiespar- und Seniorenmessen, Gründerzentrum für Handwerk).
Ich will gerne Wegbereiter sein, wenn die gemeindlichen Unternehmerinnen und Unternehmer diesen Ansatz mittragen.

 

Wertschöpfung erzielt man auch durch die Nutzung regenerativer und erneuerbarer Energien. Viel zu spät wurde für Steffenberg hier das Potential erkannt. Mit den Windrädern am Mattenberg wurde in unserer Gemeinde ein Projekt auf den Weg gebracht, welches im Vergleich zu anderen Projekten sehr viel weniger Unruhe in der Bevölkerung aufbrachte. Eine limitierte Anzahl von Windrädern auf unserem Gemeindegebiet trägt durch Pacht- und Gewerbesteuereinnahmen zur Konsolidierung unseres Haushaltes bei.

Die Entwicklung im Bereich Solarenergie und Photovoltaik ist in unserer Gemeinde ein vollkommen brach liegendes Feld. Nicht eines unserer öffentlichen Gebäude ist mit entsprechenden Anlagen ausgestattet, hier sind wir entwicklungsfähig. Um Betriebs- und Energiekosten nachhaltig zu senken, müssen wir hier agieren und nach Förderprogrammen und -möglichkeiten Ausschau halten, um eine effiziente Nutzung der natürlichen Ressourcen bei gleichzeitiger Umweltverträglichkeit herbei zu führen.


Ein richtiger Schritt ist hier so viel Energie zu gewinnen, wie wir auch selbst und darüber hinaus verbrauchen.
 

Ein weiterer wirtschaftlicher Sektor gilt dem Tourismus.
Hier haben wir viel Potential, da wir hier noch am Anfang stehen. Landschaftlich liegen wir in einer sehr reizvollen Gegend, die viele Pilger des Elisabethpfades und des Jakobsweges zu uns locken, so dass wir diesen Menschen Pilgerherbergen und Schlafmöglichkeiten anbieten sollten. Dies kann auch im Einklang mit den vorhandenen Wanderwegen in Steinperf und Oberhörlen, so wie der Nutzung unseres Freibades geschehen. Auch die Einbindung des hiesigen Campingplatz Pächters, zur Erschließung neuer touristischer Potentiale, ist ein weiterer Ansatz unsere Gemeinde und unsere Region über die Bundesgrenze hinaus bekannter zu machen.